Technik

Erfassungsfahrzeug von "Wien gibt Raum"

Das Vermessungs-Fahrzeug des Projektes „Wien gibt Raum“ ist mit moderner „Mobile Mapping“-Technologie ausgestattet, die eine präzise fotografische Erfassung und weiterführende Vermessung der Umgebung des Fahrzeuges ermöglicht.

Zwei grundlegende Komponenten des Systems sind die Sensoren – einerseits zur Positionierung des Fahrzeuges, andererseits zur systematischen fotografischen (bildhaften) Abbildung der Umgebung. Zur Positionierung des Fahrzeuges kommen GPS und Winkelsensoren zum Einsatz, wobei die Position und Lage des Fahrzeuges bis zu 200-mal pro Sekunde festgestellt werden. Die Abbildung der Umgebung erfolgt durch spezielle Kamerasysteme, die zuvor mit geodätischer Genauigkeit kalibriert werden.

Das Fahrzeug nimmt sämtliche Daten während der Fahrt im normalen Stadtverkehr auf, wobei ungefähr alle drei Meter Bilddaten aufgenommen werden. In den Bilddaten werden unter anderem Verkehrszeichen und deren Zusatzschilder abgebildet, wobei sogar kleine Schriften der Zusatzschilder lesbar sein sollen.

Die Befahrung wird von den Expertinnen und Experten der MA 41 – Stadtvermessung Wien organisiert und überwacht. Mit ihrer Expertise sichern sie auch die Qualität der Daten in Hinblick auf Genauigkeit und Datenschutz.

Datenschutz

Datenschutz ist der Stadt Wien genauso wichtig wie Ihnen. Daher wurden für „Wien gibt Raum“ zahlreiche Maßnahmen zum Schutz persönlicher Daten ergriffen.

Privatsphäre und Datenschutz sind uns wichtig

Eine Datenschutzmeldung gemäß den strengen österreichischen Datenschutzrichtlinien ist unter der Nummer DVR 0000191 – V640 erfolgt.

Es werden keine Audio-, Video- und WLAN-Daten aufgezeichnet.

Es werden keine Video- oder Tonaufnahmen angefertigt und keine WLAN-Daten erfasst.

Alle Personen und Kennzeichen werden verpixelt.

Alle Personen werden gänzlich unkenntlich gemacht. Auch Kfz-Kennzeichen werden verpixelt.

Die Fahrzeuge sind mit dem geschützten Logo der Stadt Wien gekennzeichnet. Die Kamera ist am Pkw-Dach angebracht, die Sensoren sind dabei etwa zwei Meter über der Fahrbahn. Die Sensoren erfassen also nichts, was eine große Person nicht mit freiem Auge sehen könnte.

Die Daten sind gut gesichert.

Die Bilddaten sind im Fahrzeug und während des Postprocessings gut gesichert. Die Rohdaten werden zur Verarbeitung in den Systemen des Vermessungsunternehmens möglichst kurz gespeichert. Sie müssen von dem durchführenden Unternehmen nach Abnahme nachweislich gelöscht werden.

Die Stadt Wien erhält ausschließlich anonymisierte Daten und ist Eigentümerin des Bildmaterials. Die Daten sind auf sicheren, eigenen Servern der Stadt gespeichert.